Viele Eltern zweifeln an sich, wenn ihr Kind schwierig erscheint. Warum das nichts über dich aussagt und was wirklich dahinter steckt.
Eine Szene, die kaum jemand ausspricht
Ein Kind schreit.
Oder zieht sich zurück.
Oder macht einfach nicht das, was erwartet wird.
Und irgendwo zwischen all dem passiert etwas Leises:
Ein Gedanke.
Vielleicht nur für einen Moment.
Vielleicht immer öfter.
„Was mache ich falsch?“
Der gewohnte Blick
Viele Eltern beginnen genau hier, an sich zu zweifeln.
Ich bin zu streng.
Ich bin zu nachgiebig.
Ich schaffe das nicht richtig.
Und je mehr Situationen sich wiederholen,
desto lauter werden diese Gedanken.
Es entsteht ein innerer Druck,
alles „richtig“ machen zu wollen.
Doch genau dieser Druck führt oft weiter weg…
von dem, was eigentlich gebraucht wird.
Was wirklich darunter liegt
Was, wenn diese Zweifel gar nichts mit deinem Kind zu tun haben?
Sondern mit etwas in dir,
das gesehen werden will.
Kinder berühren oft genau die Stellen,
die in uns selbst unsicher sind.
Ein lautes Kind kann auf innere Unruhe treffen.
Ein sensibles Kind kann auf eigene Überforderung stoßen.
Ein willensstarkes Kind kann alte Ohnmacht spürbar machen.
Nicht, weil etwas falsch läuft.
Sondern weil etwas sichtbar wird.
Ein anderer Blick auf dich selbst
Vielleicht bist du nicht falsch.
Vielleicht bist du einfach nur… berührt.
Von Situationen, die dich herausfordern.
Von Gefühlen, die du selbst einmal nicht halten konntest.
Von Momenten, in denen du funktionieren willst,
aber eigentlich etwas ganz anderes brauchst.
Und vielleicht geht es nicht darum,
ein besserer Elternteil zu werden.
Sondern ein ehrlicherer.
Eine leise Einladung
Was wäre, wenn dein Kind nicht das Problem ist…
sondern der Hinweis?
Nicht darauf, dass du etwas ändern musst.
Sondern darauf,
wo du dich selbst noch nicht ganz gesehen hast.
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